Über das Zusammenspiel zwischen Shopware und der Warenwirtschaft

Über das Zusammenspiel zwischen Shopware und der Warenwirtschaft

cateno Die beste Warenwirtschaft für Shopware

Die Warenwirtschaft für Shopware

In unserer Serie „Sie fragen – Wir antworten“ gehen wir auf unserem Blog in regelmäßigen Abständen auf typische Kundenanfragen ein. Für jeden zugänglich und zum Nachlesen, wann immer Sie Zeit haben. Heute widmen wir uns dem Thema: Das Zusammenspiel zwischen Shopware und der Warenwirtschaft.

In der letzten Ausgabe der „Sie fragen – Wir antworten“- Reihe hat uns unser Vertriebsleiter Tobias Schlögel einige gute Argumente geliefert, wieso es sinnvoll ist, ein eigenständiges ERP-System zu nutzen und sich nicht auf die ERP-Funktionalitäten im Shop zu verlassen. In dem heutigen Interview gehen wir nun gemeinsam mit Geschäftsführer Markus Meißner einen Schritt weiter ins Detail: Wie funktioniert denn nun das Zusammenspiel zwischen Warenwirtschaft und im heutigen Beispiel – einem Shopware-Shop?

Lieber Markus, erst einmal vielen Dank, dass Du Dir Zeit für das Interview nimmst! Bevor wir auf die Kommunikation zwischen Shopware-Shop und Warenwirtschaft eingehen, könntest Du uns bitte kurz erklären, wieso Du Dir gerade Shopware als Beispiel ausgesucht hast?

Warenwirtschaft für Shopware

Markus auf dem Shopware Community Day

Gute Frage! Das war natürlich kein Zufall, denn wir binden neben Shopware auch eine Vielzahl weiterer Onlineshop-Systeme an, wie zum Beispiel Magento, Gambio, xt:Commerce oder OXID. Und im Grunde genommen funktioniert die Anbindung auch immer auf die gleiche Art und Weise. Ich habe mich dennoch bewusst für das Beispiel Shopware entschieden, denn die Nachfrage nach Shopware-Shops steigt kontinuierlich. Die Shopware-Community wächst rasant und laut einer Umfrage, welche die t3n im vergangenen Jahr unter knapp 600 Onlinehändlern durchgeführt hatte, nutzen 20 Prozent der befragten Shopbetreiber einen Shopware-Shop. Dies deckt sich auch in etwa mit der Verteilung der Shopsystem-Nutzung unter unseren Kunden.

Alles klar! Kannst Du uns kurz erklären, welche Daten der Händler in der Warenwirtschaft und welche Daten er im Shopware-Shop pflegt?

In der Wawi pflegt der Onlinehändler alle Daten, die eben nicht nur für den Shopware-Shop benötigt werden, sondern neben allgemeinen Produktinformationen auch die Daten, die z.B. nur für die Marktplätze Amazon oder eBay von Interesse sind. Der Grundgedanke ist, dass der Händler alle Daten zentral in der Warenwirtschaft hinterlegt und dann entsprechend, beispielsweise in den Shopware-Shop, ausleitet. Wenn man möchte, kann man natürlich bestimmte Daten nur im Shop pflegen, wie z.B. Rabattaktionen. Auch ist es manchmal sinnvoll die SEO-Maßnahmen, die zusammen mit einer SEO-Agentur umgesetzt werden, direkt im Shop durchzuführen, da die SEO-Agentur so keinen Zugriff auf das ERP-System benötigt. Bei dieser Entscheidung sind die Händler vollkommen flexibel.

In unserem Beispiel pflegt der Onlinehändler also die Stammdaten für die jeweilige Zielgruppe in der Warenwirtschaft. Hier kann er eine Unterscheidung zwischen B2B- und B2C-Kunden angeben. Auch Staffelpreise, Streichpreise, Artikel, Stücklisten, Stücklisten-Varianten und ergänzende Dokumente werden in der Warenwirtschaft hinterlegt. Des Weiteren überträgt unsere Software die Lagerbestände an den Shopware-Shop in Echtzeit, sodass es in keinem Fall zu Überverkäufen kommen kann.

Okay, verstanden. Und übergibt die Software auch Daten aus dem Shopware-Shop in die Warenwirtschaft?

Ja, das läuft folgendermaßen ab: Ein Kunde bestellt ein Produkt im Shopware-Shop, woraufhin die Software den Bestelleingang und die Kundeninformationen an die Warenwirtschaft übergibt. Auch ohne, dass der Kunde etwas kauft – nehmen wir an er registriert sich nur im Shop – hinterlegt unsere Software seine Adressdaten etc. in der Warenwirtschaft. So stellen wir wieder sicher, dass alle relevanten Daten in der Warenwirtschaft aufzufinden sind.

Was passiert in der Warenwirtschaft mit der Bestellung des Kunden?

Die Bestellung wird von der Warenwirtschaft abgeholt und als offener Auftrag angelegt. Je nach gewählter Bezahlart des Kunden, wird diese sofort an das Lager übergeben (bei Zahlung auf Rechnung, Kreditkarte, PayPal) oder es wird gewartet bis die Zahlung eingegangen ist (bei Vorauskasse-Zahlungen). Hier muss übrigens nichts manuell abgeglichen werden, sondern die Zahlungszuordnung erfolgt automatisiert. Geht die Zahlung im hinterlegten Bankkonto ein, wird nun auch in diesem Fall die Bestellung an das Lager weitergegeben.

Wie geht es dann im Lager weiter?

Im Lager angekommen, steht die Bestellung auf der Pickliste. Je nach definierter Kommissionierstrategie läuft der Picker durch das Lager und pickt die entsprechende Ware. Im Warenausgang angekommen, überprüft der Händler noch einmal, dass er auch wirklich die richtige Ware an den Kunden sendet. Im Anschluss übermittelt die Software die Trackingdaten automatisiert an den Shopware-Shop, an den Kunden und an den Versanddienstleister. Auch die Lieferscheine und Rechnungen erstellt die E-Commerce-Komplettlösung automatisiert. Zeitgleich wird natürlich auch der Lagerbestand aktualisiert und die Informationen entsprechend in der Warenwirtschaft und im Shopware-Shop angepasst.

So kann man sich die Kommunikation zwischen Shopware-Shop und Warenwirtschaft im Grunde vorstellen. Natürlich ist das auf technischer Ebene alles deutlich komplexer und es laufen diverse Vorgänge gleichzeitig ab. Falls sich ein Leser hierfür genauer interessiert, kann er uns gerne unter vertrieb(at)cateno.de kontaktieren. Dann stellen wir ihm die Schnittstelle cateno für Shopware in Form einer Online-Präsentation vor!


Näheres zur Warenwirtschaft und Shopware

Shopware Technology Partner Logo

Wir sind seit vielen Jahren zertifizierter Shopware-Partner und kennen uns somit bestens mit dem Shopsystem von Shopware aus. So unterstützen wir natürlich die neueste Shopware-Version und binden Shopware-Shops standardmäßig an unsere Warenwirtschaft an! So pflegen Sie die Daten in dem Warenwirtschaftssystem und wir leiten diese direkt in den Shopware-Shop aus. Auch Ihre Lager- und Versandlogistik steuern Sie über die E-Commerce-Komplettlösung von cateno!

Vorteile der cateno Schnittstelle für Shopware:

  • Direkte Anbindung an die Warenwirtschaft und die Lager- und Versandlogistik
  • Artikeldaten, wie mehrsprachige Produktbeschreibungen, Artikelpreise für B2B- und B2C-Kunden, mehrdimensionale Artikelvarianten, Bilder und Dokumente werden direkt in den Shopware-Shop übertragen
  • Artikelfilter, Attribute und Freitextfelder werden ebenfalls von der Warenwirtschaft in den Shop übertragen
  • Abgleich der Lagerbestände in Echtzeit
  • Automatische Anlage der Kundenbestellungen in Echtzeit
  • Bidirektionaler Abgleich zwischen Gambio-Shop und Warenwirtschaft
  • Automatisierte Übergabe von Sendungsinformationen und Packstückdaten

 

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