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Intrastat-Meldungen

 

 

Daten über den innergemeinschaftlichen Handel Deutschlands werden vom Statistischen Bundesamt zentral in der Intrahandelsstatistik erfasst. Dies geschieht anhand sogenannter Intrastat-Meldungen, die seit dem Wegfall der Zollabwicklung im europäischen Binnenmarkt bei der Versendung von Waren innerhalb der EU getätigt werden müssen.

Zur Abgabe von Intrastat-Meldungen verpflichtet sind in Deutschland Unternehmen, die innergemeinschaftliche Lieferungen gemäß dem Umsatzssteuergesetz ausführen, und zwar ab einem Liefervolumen von 500.000 EUR durch Bezüge oder Versendungen. Von der Meldepflicht befreit sind umsatzsteuerpflichtige Unternehmen dann, wenn ihre Versendungen in andere EU-Mitgliedstaaten bzw. Eingänge den Wert von 500.000 Euro im Vorjahr nicht überschritten haben. Die Abgabe der Intrastat-Meldungen hat beim Statistischen Bundesamt in Wiesbaden bis zum 10. Arbeitstag nach Ablauf des Berichtsmonats zu erfolgen. 

Mittels der Intrastat-Meldungen wird nicht nur der klassische Warenhandel erfasst, sondern der gesamte Warenverkehr, also auch Transaktionen ohne Eigentumsübertragung wie z. B. Miete oder Leasing. 

Informationen zur vereinfachten Erstellung Ihrer Intrastat-Meldungen mit Z-INTRA finden Sie hier.